


SK Marburg 1½ - 6½ BvK Frankfurt
1 Feldtmann,Tho ½ : ½ Wendel,Stepha 1
2 Dorst,Johanne 0 : 1 Koch,Markus 2
3 Alber,Horst ½ : ½ Karabalis,Har 3
4 Rolle,Eric 0 : 1 Wege,Jochen 4
5 Duncker,Joach 0 : 1 Holvason,Juri 5
6 Schmidt,Arnd ½ : ½ Schwenkreis,T 7
7 Debus,Alfred 0 : 1 Rueger,Erhard 9
8 Prange,Dieter 0 : 1 De Visser,Leo 10
Auch Marburg hatte noch Abstiegssorgen. Mit einem 4:4 wäre beiden
Mannschaften geholfen gewesen, doch man einigte sich darauf, es
auszuspielen. Gute Wahl.
Hessenkoch durfte sich mal wieder in einem Igel versuchen. Früh schnappte
er sich kompensationslos einen Bauern, musste jedoch angesichts
anwachsenden Drucks die Qualität geben. Dafür erhielt er jedoch einen
Riesenangriff, der die Partie schnell entschied.
Harilos stellte ausgangs der Eröffnung einen Bauern ein. Durch taktische
Tricks erorberte er ihn im Mittelspiel zurück, das resultierende Endspiel
war Remis.
Stefans Stellung im Mittelspiel sah aufgrund schlechter Figurenkoordination
kritisch aus. Doch er schaffte es, das zu reparieren; auch hier einigte man
sich im Endspiel auf Unentschieden.
Abermals eine souveräne Vorstellung zeigte Leon. Er führte die Partie in
ein Turm-Leichtfigurendspiel, in dem sein Springer den gegnerischen Läufer
dominierte und siegte überzeugend.
Positionell erfolgreich agierte auch Juri. In einem Skandinavier stellte er
den gegnerischen Weißfelder am Königsflügel kalt und kam auf der anderen
Brettseite zum Erfolg.
Jesus war doppelt motiviert: noch keine Gewinnpartie diese Saison in der
Ersten und mit seinem Gegner hatte er auch noch eine Rechung offen. Er
lieferte eine positionell überzeugende Vorstellung, gewann durch eine
kleine Taktik eine Figur und opferte am Schluss eine Handvoll Bauern, um
auf der langen Diagonale matt zu setzen. Schöne Partie!
Bei Thomas waren in einer englischen Struktur Damenflügel und Zentrum
komplett lahmgelegt, am Königsflügel hatte er das Kommando. Überraschend
erreichte er nur ein Endspiel mit Mehrqualität, das aufgrund der total
verrammelten Stellung nur Remis war.
Ich selbst hatte auch mal wieder eine Igel-Struktur auf dem Brett. Ein
frühes Remisangebot musste ich ablehnen, da es an den oberen Brettern noch
nicht gut aussah, bei einem späteren hatten wir bereits vier Punkte und ich
eine komfortable Stellung. Zusätzliche Motivation war der sich abzeichnende
Sieg von Jesus. Nach sechs Stunden gelang es mir, meinen Vorteil in den
ganzen Punkt umzumünzen.
6,5 : 1,5! Damit konnte wohl keiner rechnen. Marburg fiel damit sogar noch
hinter Schott Jena auf Platz 10 zurück. Dürften dennoch die Klasse gehalten
haben, da Schöneck sein Endspiel in Liga zwei gewann. Aber ich kann mich
auch irren, blicke da nie so ganz durch.
Für uns ist Rang 6 ein versöhnlicher Saisonabschluss. Rückbetrachtung,
Einzelkritik etc. folgen!
Gratulation an Neuberg!
Schade um Medizin. Kommt bald wieder!
Jochen Wege

BvK Frankfurt 3½ - 4½ SV Empor Erfurt
1 Wendel,Stepha 0 : 1 Haensel,Thoma 2
2 Koch,Markus 0 : 1 Baum,Bernd Dr 3
3 Karabalis,Har 1 : 0 Sieber,Stepha 4
4 Wege,Jochen ½ : ½ Jacobi,Robin 5
5 Holvason,Juri 1 : 0 Urban,Lars 6
7 Schwenkreis,T 0 : 1 Rudnitzki,Ser 7
9 Rueger,Erhard 0 : 1 Buckan,Jens 9
10 De Visser,Leo 1 : 0 Bergmann,Hara 16
Und wieder die Sorgenkinder
Am Wochenende galt es, zumindest einen Mannschaftspunkt zu sichern, der -
aufgrund unserer guten Brettpunkte - den Klassenerhalt endgültig sichern
sollte. Gegen Empor sollte dies möglich sein - zumindest wenn Stefan, Jesus
und ich endlich mal was leisten würden. Anfangs sah es gut aus:
Leon hatte gegen den mit knapp 1600 DZW ausgestatteten Ersatzmann der
Erfurter keine Probleme und gewann positionell überzeugend.
Hessenkoch sah sich seltsamer psychologischer Kriegsführung
gegenübergesetzt. Schon beim zweiten Zug protestierte sein Gegner, Markus
dürfe nicht auf Toilette gehen, wenn er am Zug ist. Spätere, ähnlich
schwachsinnige Proteste, handelten ihm zwei Verwarnungen ein. Mit etwas
Geschick hätte Markus vielleicht die dritte (und damit den Partieverlust)
provozieren können, aber so wollen wir ja nicht gewinnen. Die Stellung von
Hessenkoch jedenfalls war leider pleite.
Bei Harilos fürchtete ich, dass im Winawer-Franzosen was schiefgelaufen
war. Doch beim nächsten Mal hinschauen erblickte ich ein gewonnenes
Leichtfigurenendspiel auf dem Brett, das er souverän zum Sieg führte.
Ich versuchte mal wieder positionell zu spielen (1. Sf3). Die Betonung
liegt auf versuchen. Immerhin war ich clever genug, Remis anzubieten zu
einem Zeitpunkt, an dem der Gegner gerade noch annahm.
Stefan landete aus der Drachenvariante in einem leicht schlechteren
Endspiel, das er nicht halten konnte.
Eine absolut überzeugende Vorstellung lieferte Juri ab. In einem
Königsinder erlangte er strukturelle Vorteile und siegte im Mattangriff.
Zwischenstand damit 3,5 : 2,5 zu unseren Gunsten. Doch die verbliebenen
Partien gaben wenig Anlass zur Hoffnung:
Thomas hatte im Mittelspiel Remis abgelehnt und musste ein schlechtes
Turm-Leichtfigurenendspiel verteidigen. Unangenehm, weil es viele
unterschiedliche Pläne gab und man weiß: wie man's macht, ist's falsch.
Thomas verlor aufgrund der Aktivität des gegnerischen Königs und ärgerte
sich auf der Rückfahrt, nicht eine andere Idee gespielt zu haben. Am Brett
jedenfalls schwer bis unmöglich, richtig zu entscheiden.
So durfte Jesus über die Entscheidung im Mannschaftskampf sorgen. Die ganze
Partie über stand er schlechter, doch dann reagierte der Gegner auf einen
Konter völlig wahnwitzig, dass Erhard trotz Minusbauer die besseren Chancen
erlangte. Tja, wenn ihn nicht in der Euphorie der Effektteufel geritten
hätte. Mit einem spektakulären Manöver tauschte er die Damen und brachte
sich selbst damit in ein hoffnungsloses Endspiel.
3,5:4,5. Das Zittern geht weiter.

Und schon wieder ungeschlagen, BvK!
1. Mannschaft, 8. Runde:

Egal, wie schlecht's läuft, zumindest gegen Gießen punkten wir immer. Und es war mehr drin.
Clevererweise verordnete ich mir angesichts meiner Form eine schöpferische Pause -
wir punkteten bisher eh nur dann, wenn ich nicht am Brett saß.
Ich mach's mal chronologisch.
Erwartungsgemäß machte unsere Diva (»ich bin schon um 9:30 Uhr zum Aufbauen
da!«) ein Kurzremis gegen Anatoli Donchenko.
Thomas profitierte von einem taktischen Überseher seines Gegners und gewann
einfach eine Figur.
Erhard hatte eine optisch angenehme Stellung; es war aber schwer
weiterzukommen, zudem fühlte er sich nicht ganz fit, so machte er
sicherheitshalber Remis.
Stefan stellte im Mittelspiel einen Bauern ein, das Turmendspiel war
hoffnungslos.
Leon bemühte sich, gegen seinen defensiv eingestellen Gegner was Greifbares
herauszuholen. Mit dem Erfolg, dass ein Bauer verlorenging. Zum Glück war
das Turmendspiel noch Remis.
Zum Held des Tages avancierte Juri. Einen komplexen Königsinder (Erhard
gefiel die weiße Position besser, mir die schwarze) führte er überzeugend
zum Sieg. Tolle Partie.
Zur tragischen Figur des Tages avancierte Peter. In einem schwierigen
Doppelturmendspiel errang er entscheidenden Vorteil - und fiel kurz nach
der Zeitkontrolle auf eine billige Pattfalle rein.
Gulsana hatte dann die undankbare Aufgabe, ein schlechtes Endspiel
verteidigen zu müssen. Über sieben Stunden wehrte sie sich, leider
vergebens. Schade.
Mit dem 4:4 können wir leben. In Sangerhausen sollten wir dringend punkten.
Jochen

1. Mannschaft, 7. Runde:
SV Schott Jena 5 - 3 BvK Frankfurt
1 Koelsch,Maxim 0 : 1 Wendel,Stepha 1
4 Hellwig,Tobia 1 : 0 Koch,Markus 2
5 Broemel,Richa ½ : ½ Karabalis,Har 3
6 Dreyer,Michae 1 : 0 Wege,Jochen 4
7 Werner,Albrec 1 : 0 Holvason,Juri 5
9 Schmidt,Lotha 0 : 1 Schwenkreis,T 7
10 Bunke,Wilfrie 1 : 0 Rueger,Erhard 9
13 Seifert,Micha ½ : ½ De Visser,Leo 10

1. Mannschaft, 6. Runde:
BvK Frankfurt 5½ - 2½ SV JP Jena
1 Wendel,Stepha ½ : ½ Neidig,Stefan 2
2 Koch,Markus 0 : 1 Darr,Sascha 3
3 Karabalis,Har 1 : 0 Zipfel,Frank 5
4 Wege,Jochen + : - Pulina,Wolfga 6
5 Holvason,Juri 1 : 0 Mucha,Annegre 7
7 Schwenkreis,T 1 : 0 August,Daniel 8
9 Rueger,Erhard ½ : ½ Boehm,Christi 10
10 De Visser,Leo ½ : ½ Skarus,Steffe 13
Das war zu wenig.
Ich komme gleich zur Einzelkritik:
Stefan: verdiente 1,5 Punkte, bravo
Hessenkoch: zwei bittere Niederlagen
Harilos: auch mit 1,5 Punkten gut in Form
Jochen: immerhin ein kampfloser Punkt (warum lassen die Gegner gerade mich ins Leere laufen?!); Sonntag gewohnt desolat
Juri: Samstag souverän, Sonntag schöne Stellung verdorben
Thomas: beide Partien gewonnen, wenngleich am Sonntag mit ziemlich viel Glück
Jesus: nur ein Remis; schwer zu sagen, ob seine oder meine Form schlechter ist
Leon: zwei Remisen, da war mehr drin
Allmählich wird's eng da unten.
Jochen

13.01.2013
1. Mannschaft, 5. Runde:
SV Oberursel 5½ - 2½ BvK Frankfurt
1 Malek,Daniel 1 : 0 Wendel,Stepha
2 Dubiel,Jacek 1 : 0 Koch,Markus
3 Margolin,Bori 1 : 0 Karabalis,Har
4 Schlamp,Rober 1 : 0 Wege,Jochen
5 Haubt,Georg 0 : 1 Holvason,Juri
6 Koller,Jens ½ : ½ Guenther,Pete
7 Haakert,Juerg 1 : 0 Schwenkreis,T
8 Oparaugo,Thom 0 : 1 De Visser,Leo
Krise an den oberen Brettern
3 aus 11 hatten unsere ersten 4 Bretter vor diesem Spiel. Jetzt sind es 3
aus 15. So kann man keinen Mannschaftskampf gewinnen.
Ich fasse mich kurz.
Stefan kam schon schlecht aus der Eröffnung, Hessenkochs Qualitätsopfer im
Drachen war etwas optimistisch, Harilos wurde sauber überspielt, ich ließ
mich mit Mehrqualle und –bauer noch befummeln.
Da auch Thomas einen rabenschwarzen Tag erwischte und nach der Eröffnung
aufgeben musste, halfen auch die sauber herausgepielten Siege von Juri und
Leon nicht mehr. Peter steuerte ein nicht ganz ausgekämpftes Remis bei.
Gegen Jena sollten dringend Punkte her.
Jochen

Aufbauhilfe Ost
Prima Sonntag. Im Schneesturm drei Stunden hingefahren, Medizin die ersten Mannschaftspunkte sowie Partiegewinne beschert und dann im Schneesturm drei Stunden zurückgefahren. Ich mach's einfach mal kurz:
Stefan: in komplizierter, wohl besserer Stellung falschen Plan gewählt und verloren.
Markus: Leistungsgerechtes Remis.
Harilos: Angriffsbemühungen mündeten in ein verlorenes Endspiel.
Jochen: naiv vergifteten Bauer weggenommen, Endspiel hoffnunglos.
Juri: Souveräner Sieg.
Peter: Wechselvolle Partie mündete ins Remis.
Thomas: Einzügigen Gewinn ausgelassen, danach leider nur Remis.
Leon: Ungefährdeter Sieg.
1 Holzschuh,Ste 1 : 0 Wendel,Stepha 1
2 Hausknecht,Ma ½ : ½ Koch,Markus 2
3 Wehner,Jannis 1 : 0 Karabalis,Har 3
4 Kirschbaum,Gu 1 : 0 Wege,Jochen 4
5 Reichel,Norbe 0 : 1 Holvason,Juri 5
6 Mueller-Ludwi ½ : ½ Guenther,Pete 6
7 Jakob,Matthia ½ : ½ Schwenkreis,T 7
10 Fischer,Denni 0 : 1 De Visser,Leo
Naja. Wäre auch schade, wenn Medizin absteigt. Sympathische Leute, nettes Spiellokal.
Jochen

10.11.2012

1. Mannschaft, 2. Runde:
Vermeidbare Niederlage gegen den fiesen Teil des Frankfurter Speckgürtels
Stark ersatzgeschwächt - Schachfreund Wendel & Rueger verhindert, Jochen Wege treibt in Asien sein Unwesen - machten wir uns auf den Weg nach Neuberg.
Dieses mir bis dahin nur namentlich bekannten Dorf in der Nähe von .. na... Langeselbold! ... scheint extrem schwer erreichbar. Die Fahrenden JoeW und ThomasS meisterten diese Herausforderung mit einigen Mühen, so dass wir pünktlich zur Meldung im Gemeindezentrum aufschlugen. Entgegen meiner Erwartung traten die Offenbächer in Bestbesetzung an.
VSG Bad Offenbach am Meer 5 - 3 BvK Frankfurt
1 Michaelsen,Ni ½ : ½ Koch,Markus 2
2 Reschke,Stefa 1 : 0 Karabalis,Har 3
3 Goreacinic,Dm 1 : 0 Holvason,Juri 5
4 Roosen,Holger 1 : 0 Guenther,Pete 6
5 Hoehn,Michael 0 : 1 Schwenkreis,T 7
7 Jakel,Wolfgan 0 : 1 De Visser,Leo 10
8 Stadtmueller, ½ : ½ Waffenschmidt 12
10 Enneper,Eckha 1 : 0 Syed,Tareq 14
Michaelsen, Ni ½ : ½ Koch, Markus
Schachfreund Koch spielte als Anziehender einen Dc2 Nimzo-Inder und somit "gegen sich selbst". Trotz meines eigenwilligen Aufbaus gelang es die Stellung mit ruhiger Hand in den Remishafen zu steuern. Mit 10 Minuten (Michaelsen) versus 60 Minuten (Koch) wäre es allerdings besser gewesen am Tisch zu verweilen...
Reschke, Stefan 1 : 0 Karabalis, Harilos
Hochmotiviert startete Harilos in die Partie - hatte er doch bisher noch nie das Vergnügen sich mit Schachfreund Reschke im Rahmen einer "ersten Partie" zu messen. Königsindisch gegen Stefan erwies sich als suboptimale Wahl. Ein schönes Bauernopfer sicherte langanhaltende Initiative, der sich Harilos letztendlich beugen musste. Schade!
Goreacinic, Dmitri 1 : 0 Holvason, Juri
Unser "Lette" spielte eine hochinteressante Partie, in der es ihm gelang den schwarzen Turm auf h7 zu zementieren. Mit einem Mehrturm gelang es ihm leider nicht entscheidend in Vorteil zu kommen - Grund dürfte die Komplexität und damit einhergehende Zeitnot gewesen sein. Besonders schade!!
Roosen, Holger 1 : 0 Guenther, Peter
Hm - Peter schien immer besser zu stehen und kurz vor dem tödlichen Mattangriff zu stehen. Dieser hatte jedoch eine kleine Lücke, so dass aus der erwarteten 1 eine 0 wurde. Die Günther'schen Engines werden sicher die ein oder andere Überraschung zu Tage fördern...
Hoehn, Michael 0 : 1 Schwenkreis, Thomas
Je oller desto doller! Starke Vorstellung unseres Seniors, der in dieser Saison an Brett 5-7 ertragreiche Jagdgründe bewirtschaften darf. Als letzter erreichte er die Spielstätte - als letzter verlies er das Brett. Im Gegensatz zu vielen anderen erfolgreich.
Jakel,Wolfgang 0 : 1 De Visser, Leo
Der mit dem Fahrrad angereiste Schachfreund Jakel hatte sowohl bei der Anreise (starker Regen) und Heimreise wenig Freude. Die Partieanlage misslang ziemlich, so dass Leon seine eigentlich nur mäßig ausgeprägten Killerinstinkte entfalten konnte. Starkes Debüt in der ersten Mannschaft - weiter so!
Stadtmueller, Harald ½ : ½ Waffenschmidt, Joachim
Solide Leistung unseres Edel-Reservisten! Schade, dass das in der zweiten Mannschaft nur selten so gut gelingt.
Enneper, Eckhardt 1 : 0 Syed, Tareq
Nach 1. ..Sf6! schwante uns bereits Böses! Normalerweise zieht das Vieh immer auf seinen Stammplatz h6! Die von Beginn an recht passive Stellung war schwierig zu spielen. Die einzige Chance auf Gegenspiel ließ Tareq aus, so dass sein Gegner seine Vorteile sukzessive verdichten konnte.
Fazit:
Offenbach 5 / Frankfurt 3
Das hätte nicht sein müssen - trotz fehlender Stammspieler war ein 4:4 jederzeit drin. Nachdem wir schon im vergangenen Jahr 2 Punkte an die Offenbacher abgegeben haben, scheint derzeit klar wer die Hosen an hat. Aber dafür haben wir ja die Eintracht und diesen Frauenfussballklub und überhaupt!
Reisepartner Neuberg klatscht FB Mörlenbach weg. 6,5-1,5! Aua! Der Weg in die zweite Liga wird sich in Oberursel entscheiden - wir drücken die Daumen und leisten gerne Schützenhilfe!
Markus Koch
1. Mannschaft, 1. Runde:
BvK Frankfurt – Neuberg 3:5
1 Wendel,Stepha 0 : 1 Lubbe,Nikolas 1
2 Koch,Markus 1 : 0 Ohme,Melanie 2
4 Wege,Jochen 0 : 1 Seifert,Chris 3
5 Holvason,Juri 0 : 1 Overbeck,Thor 4
6 Guenther,Pete ½ : ½ Schaffer,Hend 5
7 Schwenkreis,T 1 : 0 Knickel,Aaron 6
9 Rueger,Erhard 0 : 1 Kuenstler,Chr 7
10 De Visser,Leo ½ : ½ Heck,Norbert 8
Unnötige Niederlage
Zum vorgezogenen Saisonauftakt empfingen wir im Bürgerhaus Bornheim (vorletztes Heimspiel diese Saison, Glück gehabt) unseren Reisepartner und Mitfavoriten Neuberg. Während die Gäste in Bestbesetzung aufliefen, fehlte bei uns Harilos. Er zog vor, den Vormittag am Flughafen zu verbringen (naürlich reiner Zufall, dass sein Dienst kurz vor Anpfiff im Waldstadion endete). So kam Leon zu seinem Debüt in der Ersten.
Leons Partie war bald beendet. Gegen Norbert Heck erreichte er von der Eröffnung schnell ein ausgeglichenes Endspiel.
½:½
Nachdem Jesus nach misslungener Eröffnung gerade Gegenspiel bekommen hatte, stellte er völlig unnötig eine Figur ein.
0:1
Unser Totschläger ist zurück! Gegen den Hippopotamus-Aufbau öffnete Thomas früh die Stellung und erlegte den gegnerischen König.
1:0
Peter hatte nach schöner Eröffnungsbehandlung (Königsindisch) ein besseres Endspiel erreicht, das er leider nicht zum Sieg verdichten konnte.
½:½
Ich war an dem Tag irgendwie neben der Spur. Völlig unnötig spuckte ich in der Eröffnung einen Bauern, statt eine ganz normale Igelstruktur zu erreichen. Letztendlich ging ich an einem dislozierten ("dislozieren = räumlich verschieben" Der Setzer) Turm zugrunde.
0:1
Eine starke Partie lieferte Hessenkoch ab. In einem Königsinder erlangte er strukturelle Vorteile, die er im Endspiel zum Sieg nutzte.
1:0
Die Mittelspielstellung bei Stefan aus einem Drachen war dynamisch ausgeglichen. Bloß den Abtausch der Damen galt es zu verhindern, das Endspiel war schwach. Leider passierte genau das.
0:1
Die längste Partie des Tages spielte Juri. Im Mittelspiel verlor er zwei Bauern. Das war in einem Doppelläuferendspiel zu viel.
0:1
3:5. Was soll’s.
Wenigstens hat die Eintracht gewonnen.
Jochen
15.09.2012
Saisonausblick 1. Mannschaft
von Jochen
Eine neue Saison steht vor der Tür, mit einigen neuen Mannschaften. Eine guter Zeitpunkt also für eine kleine Einstimmung mit einer Kurzanalyse unserer Kontrahenten. Die Zahl hinter den Vereinsnamen ist der Elodurchschnitt der ersten acht Bretter.
Empor Erfurt, 2245
Sehr stark an den oberen Brettern, doch um im Aufstiegsrennen mitmischen zu können, reicht das restliche Personal nicht aus. Tolles Spiellokal. Leider haben wir diesmal dort kein Auswärtsspiel.
Oberes Mittelfeld
Medizin Erfurt, 2163
Der Abgang von Cliff Walther hat die Mannschaft geschwächt, auch Diana Hannes wird wohl nicht häufig spielen. Doch die Truppe hat in der Vergangenheit schon häufig bewiesen, solch Situatuionen verkraften zu können.
Gesichertes Mittelfeld
Brett vorm Kopp Frankfurt, 2194
Mit Juri und Leon kam frischer Wind in die Mannschaft, damit dürften auch die Aufstellungsprobleme der Vorsaison hinfällig sein. Man darf gespannt sein, a) wie unsere Neuzugänge einschlagen, b) ob unsere Spitzenbretter wieder so eine tolle Leistung bieten und c) Harilos und Thomas wieder besser in Form kommen.
Oberes Mittelfeld
SK Gießen, 2297
Ob Gießen die Spielstärke ans Brett bringt, hängt davon ab, wie oft Banas eingesetzt werden kann. Die schwache Ersatzbank könnte Probleme bereiten. Wollen wir hoffen, dass sie auch diesmal wieder am Aufstieg scheitern. Gerne dienen wir als Stolperstein.
Mitfavorit
Jenapharm Jena, 2153
Den Aufsteiger aus der Thüringenliga kenne ich nicht. Nach Wertungszahlen sieht es nach einem Platz in der unteren Tabellenregion aus.
Abstiegskandidat
Schott Jena, 2190
Nach dem letztjährigen Saisonauftakt gegen uns (wir siegten mit 7,5:0,5) hätte ich keinen Pfifferling auf den Klassenerhalt der Jenaer gesetzt. Doch anschließend sammelten sie fleißig ihre Punkte und konnten sich letztlich deutlich vor Steinbach behaupten. Dennoch:
Abstiegskandidat
Marburg, 2218
Der Aufsteiger aus der Hessenliga hat eine grundsolide Mannschaft. Wird weder mit Auf- noch Abstieg etwas zu tun haben.
Gesichertes Mittelfeld
Freibauer Mörlenbach-Birkenau, 2286
Angesichts der nominellen Stärke der Odenwälder verwundert es, dass der letzte Zweitligaausflug schon geraume Zeit zurückliegt. Zu unkonstant sind die Leistungen: zwar kann die Truppe jeden schlagen, aber auch gegen jeden verlieren.
Oberes Mittelfeld
Neuberg, 2273
Unser Reisepartner hat sich mit IM Nikolas Lubbe für den nach Schöneck abgewanderten Patrick Chandler verstärkt. Sollte der schwere Auftaktgegner überwunden werden können, ist der Aufstieg drin.
Mitfavorit
SV Oberursel, 2317
Nicht weniger als neun Titelträger befinden sich im Kader der Taunusstädter. Dennoch, die Ersatzbank ist relativ schwach besetzt, so dass Ausfälle schwer kompensiert werden können. Dennoch selbstverständlich ein:
Mitfavorit
Offenbach, 2235
Vorne Söldner, ansonsten solide Oberligaspieler. Das reicht für einen Platz im Niemandsland.
Gesichertes Mittelfeld
SV Sangerhausen, 2175
Meinem Kenntnisstand nach der erste Verein aus Sachsen-Anhalt in der B-Staffel. Überflüssig zu erwähnen, dass wir dort eine Einzelrunde auswärts haben. Schafften den Klassenerhalt durch einen Sieg im Stichkampf gegen Steinbach. Werden es schwer haben.
Abstiegskandidat
Und mein Tipp für die Abschlusstabelle:
1. Neuberg
2. Oberursel
3. Mörlenbach
4. Gießen
5. Frankfurt
6. Empor Erfurt
7. Offenbach
8. Medizin Erfurt
9. Marburg
10. Schott Jena
11. Sangerhausen
12. Jenapharm Jena
Jochen