Monatsblitz Dezember
Viele sprachen nicht nur vom schönsten, sondern auch vom stärksten Weihnachtsblitzturnier aller Zeiten. Zahllose Titelträger und aufstrebende Talente kämpften um Sachpreise, gestiftet von FM Schaake und IM Rescke – wunderbar! Leider habe ich nicht nur die Tabelle, sondern auch große Teile meiner Erinnerungen an diesen Abend verloren. Ich vermute Hendrik oder Harry haben gewonnen – irgendwer mit H.. Zukünftig macht Fotofreund Harilos (sofern er denn spielt) Photos der Abschlusstabelle. Harilos gibt dem Verein nun das, was er wie kein Zweiter braucht → Ordnung!
Monatsblitz November
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Acht mehr oder minder vom Leben bestrafte Schachfreunde fanden sich ein, um sich in „unserem Spiellokal“ zu messen. Mit FM Ayatollah fand sich dabei ein beinahe in Vergessenheit geratener Haudegen ein, der – so scheint es, nach seinen diversen Verbalergüssen – nach wie vor versucht im horizontalen Filmgewerbe das zu wiederholen, was ihm aus unerfindlichen Gründen in der Schachwelt gelang – der Erhalt einer Auszeichnung, bzw. eines Titels. Man munkelt er könne sich ernste Siegchancen auf den „kleinen grünen Kaktus“ machen, der in diesem Jahr erstmals für „herausragende Leistungen in der Branche“ im Gebäude der VHS Backnang verliehen wird.
Selbstverständlich fanden sich weitere Titelträger ein – der zuletzt in die Nestorengruppe enteilte FM Harry sowie unsere Sportkanone „FM Sokrates“. Bei soviel Prominenz witterten schachliche Emporkömmlinge ihre Chance zu glänzen. Allen voran unser immer wieder brillierender Recke Henrik Kues. Mit Bertoldo Engel gesellte sich ein weiterer spielstarker Unhold ins Turnier, der jedoch zuletzt mehrfach Schwächen zeigte. Daneben der stets bemühte Chronist sowie Vladimir und Zaungast Michael.
Und es kam wie es kommen musste. Verbal dominierte lange Zeit unser „Debütant – barely legal“ – doch die Pace machten zwei ganz andere Gestalten. Der zuletzt in Hochform spielenden Hendrik (extrem anspruchslos und schnell) kämpfte mit FM Harry (kein Kommentar) um den Turniersieg. Nachdem FM Harry der von FM Ayatollah ausgehenden Vitalität erlag, konnte er im direkten Duell Hendrik bezwingen. Hendrik remisierte gegen Bertoldo und freute sich wie ein Kind über Platz 2. Auf Platz drei FM Sokrates, der glaubte unter seinen Möglichkeiten geblieben zu sein. Dahinter der dritte Titelträger, der bei seinem BVK-Casting nicht wirklich überzeugen konnte. Es mangelt nicht nur am schachlichen Verständnis, sondern auch an der notwendigen Standfestigkeit. Ich denke mit einem Sieg kann wenn überhaupt erst mit der Freigabe diverser bis dato rezeptpflichtiger „Medikamente“ zu rechnen sein. Dahinter nix als schachliches Fussvolk – Chronist, Vladimir und Zaungast Michael.
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FM Harry S. |
6.0/7 |
Einfach nur toll! |
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Hendirk Kues |
5,5/7 |
Wäre er ein Auto, dann wäre er ein Skoda oder ein Kia |
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FM Sokrates |
5,0/7 |
Wäre er ein Auto, dann wäre er ein Lada oder ein Chang Feng! |
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FM Ayatollah |
4,5/7 |
Verbaler Sieger – gefühlter Gesprächsanteil > 85% |
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Bertoldo Engel |
3,5/7 |
Zweitligaspieler auf dem absteigenden Ast |
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Markus K. |
2,5/7 |
Dauerkrise – 2CV |
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Vladimir |
1,0/7 |
ein Mann will nach oben, schafft es aber (vorerst) nicht |
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Michael |
0,0/7 |
guter Spieler, aber ein wenig aus der Übung |
Monatsblitz Oktober
Ohne Chronisten kriegen es die Leute einfach nicht hin ein Turnier auf die Beine zu stellen. Bitter, aber eigentlich nicht überraschend.
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Monatsblitz September
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Zum Ende des Sommers wird es bekanntermaßen kälter. Auch die Sonne verabschiedet sich immer früher und hüllt unsere Umgebung in schummrige Dunkelheit. In Anbetracht dieser Ausgangssituation hatte ich eigentlich fest mit einer erhöhten Teilnehmerzahl bei unserem Monatsblitzturnier gerechnet, sollte die Dunkelheit doch den ein oder anderen Verwachsenen und Grenzdebilen beflügeln sein über den Sommer zum Gefängnis gewordene Heim zu verlassen, um unter Seinesgleichen dem Schachspiel und Alkohol zu frönen. Ich habe mich offensichtlich getäuscht.
Lediglich Jochen machte von den für ihn günstigen Lichtverhältnissen Gebrauch und begab sich nach längerer Abstinenz auf den Weg in die Zappbar. Andere Kandidaten blieben der Veranstaltung fern. Es mag an der Straßenbeleuchtung gelegen haben. Ich möchte in diesem Zusammenhang zu einem Gespräch mit unserem Gan-Ralph raten, der neben Getränken auch Tarnumhänge verkauft.
Neben ELO-Schwergewicht Jochen verirrte sich auch unser Triatleth Harilos in die Kneipe. Henrik kam just aus seinem bulgarischen Trainingslager, in dem es neben einer täglichen Portion „Schach“ diverse Nahrungsergänzungsmittel zu vernichten galt. Diese wurden wohl unabhängig von der Menge zu einem Einheitspreis angeboten. Diesem Angebot konnte sich unser Schachfreund selbstverständlich nicht entziehen. Leider mussten wir feststellen, dass eine hohe negative Korrelation zwischen eben jener Konsummenge und der schachlichen Entwicklung des Konsumenten zu existieren scheint, so dass das diesjährige Trainingslager als „böse Rolle rückwärts“ einzuordnen ist. Wir empfehlen unserem geschätzten Schachfreund das nächste Trainingslager in Norwegen, Island oder Schweden abzuhalten. Schachliche Fortschritte sollten in diesen Lokationen gewiss nicht ausbleiben – dem System „Bolaget“ sei Dank!
Neben dem Chronisten gesellte sich unser Passiv-Mitglied Martin zu uns. Vladimir Midanka ist mittlerweile ebenso wie Erhard R. nicht mehr wegzudenken. Einstimmig wurde das Fernbleiben von FM Schaak beklagt.
7 Spieler – 3 Bretter. Wenig überraschend kam es schon nach 2 Runden zu organisatorischen Problemen. „Rutschen und Aussetzen“ überforderte das durchweg hochmotivierte Teilnehmerfeld.
FM Karabalis hatte bereits vor dem Mittagessen in unserer WhatsUp Gruppe seine Ambitionen auf den heutigen Sieg in seiner ihm eigenen und überaus schlichten Art angemeldet. … Neben der früh einsetzenden Dunkelheit war dies vermutlich das zweite Argument, welches Jochen in die Kneipe lockte. Der ebenfalls hochmotivierte Chronist, noch am Vorabend in München mit lokalen Getränken „gedopt“, wollte nach langer schachlicher Tristesse auch mal wieder um den Sieg mitspielen und orderte folgerichtig alkoholfreie Getränke.
Genug der Worte – hier die harten Fakten:
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FM Jochen Wege |
5,5/6 |
tolles Ergebnis trotz traurigem Schach |
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FM Harilos Karabalis |
4,5/6 |
seinem „überlegenen Spielverständnis“ wurden von Martin die Grenzen aufgezeigt |
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Markus Koch |
3,0/6 |
hatte den zweiten Platz auf dem Brett (Jochen!!!) |
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Martin Eielsperger |
3,0/6 |
spielte das Turnier seines Lebens |
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Hendrik Kues |
2,5/6 |
muss sich erstmal wieder vom Urlaub erholen |
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Erhard Rueger |
2,5/6 |
wird mittelfristig mindestens 100 Punkte verlieren, mindestens! |
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Vladimir Midanka |
0,0/6 |
vermochte seine schachlichen Fort schritte nicht in Punkte zu verwandeln |
Monatsblitz Juli .. Überraschung im Sommerloch
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Wem es draußen noch nicht schwül genug ist, der kann in wohlvertrauter Atmosphäre sein Lungen kasteien. Es sei angemerkt, dass die Rauchbelastung in Anbetracht der sommerlichen Temperaturen zu Beginn des Abends überschaubar war. Dies änderte sich selbstverständlich im Verlaufe des Abends.
20:30 Der Chronist trifft auf 5 Hänflinge von trauriger Gestalt. Tausendsasa B.O.R sitzt mopsfidel in der Ecke und möchte gezüchtigt werden. Diesem Wunsch kommt der Chronist umgehend nach
20:51 Ein Erhard findet den Weg in die Zappbar, setzt sich an die Theke, und verschmutzt die Luft
20:53 Der Chronist spielt schon gedanklich mit einem möglich Turniersieg, bzw. einem engen Kampf mit Schachfreund Erhard um denselben, ALS
20:54 ein leicht adipöser und eigenwillig behelmter Südeuropäer in atmungsaktiver Sportbekleidung die Kneipe im Sturm erobert. Der Chronist verwirft zutiefst zutiefst ergriffen jegliche weiteren Gedankenspiele. Mit 8 Teilnehmer könnten man eigentlich starten, wenn – ja wenn – sich das spielende Volk mit dem Aufbau des hierzu notwendigen Spielmaterials auseinandersetzen würde. Überraschenderweise fügt sich der mittlerweile nicht mehr Behelmte in seine neue Rolle! Mit einer Leidenschaft und Präzision, die man bestenfalls – wenn überhaupt – nur aus dem griechischen Parlament kennt – versucht er sich am Aufbau des Spielmaterials und obsiegt.
20:57 Kann es noch schlimmer kommen? JA – es kann und zwar in Form von Hendrik Kues! Jetzt sind wir zu neunt.
21:03 Wir starten als… ein wieder einmal völlig uninformierter ELO-Riese die Räumlichkeiten betritt. Die Rede ist von unserem Kleinsten. Der Chronist gönnt ihm ein Remis – seiner Teilnahme steht somit nichts mehr im Weg! Zehn!!
21:07 Ein sichtlich verschwitzter Journalist, der auf Anraten unseres langjährigen Präsidenten Bagatschov nun sein Glück in der Filmindustrie sucht, will es wissen! Der Chronist ist nachsichtig – ist er doch mit der Causa Schaack bestens vertraut.
Wer übrigens wissen möchte in was für einem Film unser titeltragender Freund Harry einen US-amerikanischen General mimt – und Bagatschov den „bösen Russen“ spielt, muss sich noch ein wenig gedulden. Es ist nicht das, wonach es sich anhört. Nein! Es ist noch viel schlimmer…
In der Videothek Eures Vertrauens wird der Film allerdings nicht zu finden sein, auch nicht unter der Ladentheke. So schlimm ist es dann auch wieder nicht.
21:09 In Anbetracht dieser irgendwie dann doch verstörenden Neuigkeiten entscheidet sich der Chronist von Jever Fun! auf Jever zu wechseln. Auch das.. schlimm! Egal - Elf!
Mit jeder weiteren „Runde“ verliert der Chronist zusehends den Überblick, nicht nur über das eigene Brett sondern auch über den Turnierverlauf. Irgendwie kämpft Hendrik um den Turniersieg, wird aber dann von einem echten Europäer gestoppt. Unserem Schauspieler, der eigentlich bestenfalls für eine Nebenrolle (in einem B-Movie) qualifiziert, schafft irgendwie den Sprung aufs Treppchen, dahinter Stephan. Punktgleich folgen Erhard und der Chronist.
Genug der salbungsvollen Worte – hier die Tabelle!
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FM Harilos Varoufakis |
9,0/10 |
tat es seine Landsleuten gleich, er zeigte uns, wie man….. ja, was eigentlich? |
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Hendrik Kues |
8,5/10 |
erneut eine starke Leistung unseres vorerst “passiven“ Nordlichts |
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FM Artist |
7,5/10 |
sobald die Qualität am Set steigt, ist kaum noch Platz im Licht für diesen allzeit Bemühten – im fortgeschrittenen Alter mögen sich für ihn mit der Einführung eines BVK Seniorenturniers ungeahnte Möglichkeiten eröffnen! |
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Stephan W! |
7,0/10 |
solide Leistung |
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MarkusK? |
6,5/10 |
steht vor der Frage wie es bzgl. der Getränkewahl zukünftig weitergeht. Es wird befürchtet, dass die Beantwortung dieser Frage keine Auswirkung auf die Qualität seines Schach haben wird. Vermutlich wird sich daher nichts ändern. |
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ErhardR!? |
6,5/10 |
wird FM Artist auch im BVK Seniorenturnier weiterhin piesacken… |
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Rentner |
4,0/10 |
wollte eigentlich zuerst nicht, wurde aber überrumpelt um dann selber vier Mitspieler zu überrumpeln |
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VladimirM |
3,0/10 |
ein aus dem Vereinsabend mittlerweile nicht mehr wegzudenkendes Faktotum, sollte mal Beitrag zahlen |
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Odin |
1,0/10 |
sehr talentiert, aber es wird noch ein wenig dauern |
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Dietmar |
0,0/10 |
am Brett ein wahrer Sysiphos! |
Monatsblitz Mai ..
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Im Wonnemonat Mai geschehen die wunderlichsten Dinge. So betrug es sich, dass unser Wirt an unserem traditionellen Blitzturnier-Termin, also dem dritten Donnerstag im Monat, einer geschlossenen Gesellschaft den Vorzug gab. Wer unser Spielstätte kennt wird sich verwundert fragen, wer freiwillig seine Festivität in dieses Räucherkate verlegt?! Man mag an Raucher denken, die Ihr Laster geschickt mit ihrer „Alkolholaffinität“ verbinden wollen. Da sich jedoch eine meiner Arbeitskolleginnen dort einfand, die keinem der beiden Laster verfallen ist, bleibt diese Frage vorerst unbeantwortet. Aber keine Sorge.. ich werde da nochmal nachhaken!
Kurzum – unser Wirt gab sich bereitwillig den Verlockungen des schnöden Mammons hin – anstatt lokalem Spitzensport eine Chance zu geben. Glücklicherweise verfügt unser langhaariger Freund (und Förderer) über einen gewissen Anstand, informierte er doch den Organisator schon Wochen im Voraus über die anstehende „Terminkollision“.
Im Stile unseres langjährigen Vorsitzenden und überaus geschätzten Schachfreunds Baggatschov vermochte der Organisator nicht die Information mit angemessenem Vorlauf „unter die Leut“ zu bringen. Dem eigenmächtigen Eingriff des Wirtes in unsere Shout-Box sei Dank, vermochte der Organisator jedoch noch kurzfristig ein Mail abzusetzen.
Es kam wie es kommen musste – die Anzahl der Teilnehmer blieb überschaubar – die Qualität hingegen war hingegen recht ansprechend. „Fallen Angels“, allen voran die Titelträger Harry S. und Jochen Wege fanden sich ein. Ebenso ein Vertreter des einst die Meere beherrschenden und heute sämtliche EU-Mitglieder nervenden Volks der „Griechen“ fand sich ein. Wunderbar! Daneben ELO-Schwergewicht Wendel, samt des stets bemühten Organisators.
Teilnehmer des Turniers wurden Zeugen einer eher selten anzutreffenden Kuriosität. Ein nahezu perfekte negative Korrelation zwischen schachlichem Erfolg und Körpergröße auf dem Siegertreppchen. Vielleicht lag es an der Doppelrunde?
Klarer Sieger mit 6/8 – nach !4/4! in der Hinrunde, wurde für alle Teilnehmer vollkommen überraschend unser ELO-Schwergewicht Stefan Wendel. Nachdem er schon bei den Blitz-Einzelmeisterschaften auf sich aufmerksam machen konnte, vermochte er nun unter weitaus schwierigeren Bedingungen erneut zu bestehen. Mit einem Sprung an Brett 1 in der kommenden Saison dürfte zu rechnen sein.
Auf Platz 2 (5/8) der marginal längere FM Schaak. Auch wenn er in die Jahre gekommen ist, scheint er zwischen Rauch, alkoholhaltigen Getränken und zum Teil verstörender Musik immer wieder für eine Überraschung gut.
Auf Platz 3 ein mathematischer Ausreißer. Mit 4/8 schaffte es der letztjährige Verbandmeister den Sprung aufs Treppchen. Glückwunsch. Dahinter der Organisator mit 3/8 vor dem FM Karabalis (2/8). Letzterer enttäuschte wieder einmal, obwohl er wie kein Zweiter im Feld über ein tiefes Schachverständnis, einem wachen Geist, einen straffen Körper und eine besondere Gelassenheit verfügt. Man muss sich schon fragen, was hier eigentlich schief gelaufen ist.
Monatsblitz April ! Mit stolzgeschwellter Brust…
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10 Kombattanten, darunter 4 Titelträger, – allesamt non-BVK-FMs, fanden sich überraschenderweise pünktlich in der Zappbar ein. Die Herren Schramm und Guth waren ein wenig enttäuscht ob der schwachen Teilnehmerzahl. Nahezu alle BVK-Granden glänzten durch Abwesenheit.. Dies dürfte der Doppelrunde in der wirklich schockierend trostlosen Nordhessen-Kapitale „Kassel“ geschuldet sein. Egal – mit FM Sadeghi gesellte sich eine Art „Alleinunterhalter“ zu uns, der in der Kombination mit unseren beiden Berliner Buben zu Hochform auflief (man glaubt es nicht – auch schachlich ging da Einiges…)!
Neben den 3 Titelträgern traten Blitz-Monster Bertoldo sowie der stets ambitionierte Chronist ans Brett. Dahinter die Herren Cerveza-Piotrs, Vladimir Midanka, der zuletzt selten gesehene Dietmar S. sowie Gastspieler „Scherf“!
Wer mit gezählt hat stellt fest, dass noch einer fehlt! Eben jener verließ die Zappbar an diesem Abend mit stolz geschwellter Brust die Zappbar, vermochte er doch den Sieg mit 8/9 über den Main zu tragen. Der in die Jahre gekommene Bursche verfügt über ein umfassende schachliche Bildung und vermochte in seiner Jugend interessantes Schach zu spielen. Mit den Jahren gelang jedoch zusehends weniger – ELO & DWZ bewegten sich gemeinsam im Schweinegalopp gen Süden.
In der Zappbar ist er hingegen
oft zu sehen, obwohl er hier vom ein oder anderen immer wieder lustig
anzuschauen unter lautstarkem Protest auseinandergenommen wird. Der
Verein schätzt ihn – nicht nur in seiner Rolle als
„Opferlamm“ – sondern auch als Menschen. Ihm
besonders Gewogene versorgt er (gegen Entgelt) in regelmäßigen
Abständen mit einem alternativen Blick auf die Welt des Schachs.
Wem nicht klar ist, von wem hier die Rede ist, möge sich bitte in der Shoutbox dem Spott der Leser aussetzen!
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FM X |
8,0/9 |
Souveräner Sieger – der in der Partie gegen den Chronisten gezeigt bekam, wie man es im Wolga wohl eher nicht machen sollte |
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FM Schramm Markus Koch FM Sadeghi |
7,0/9 |
Christian verlor gegen Mister X und den
Alleinunterhalter – Markus verlor gegen Christian und
CervezaPiotr, währende Behrang Mister X und Markus den
Kürzeren zog.. |
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Bertoldo Engel |
4,5/9 |
kann bekanntlich mehr – aber an diesem Tag gelang nicht viel |
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FM Guth |
4,0/9 |
kann bekanntlich wenig – an diesem Tag vermochte er entsprechend den Erwartungen zu „liefern“ – seine Beförderung wurde angemessen gefeiert – hierfür dankt insbesondere der Chronist |
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CervezaPiotr |
4,0/9 |
Solide Leistung, versaute Markus den Turniersieg! |
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Vladimir Midanka |
2,5/9 |
Ein Mann geht seinen Weg.. |
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Dietmar S. / Herr Scherf |
0,5/9 |
it’s a long long way… |
Monatsblitz März .. enge Kiste
Die Meute hoffte bis zuletzt auf das Eintreffen unserer Nordmänner (Blitzbezirksmeister FM Wege und Schachfreund Erhard), doch diese blieben in diesem Monat dem Turnier fern. Ursächlich hierfür dürfte ihre Teilnahme am Schachfestival in Rekjavik sein. Ihr dortiges Abschneiden soll an dieser Stelle nicht kommentiert werden. Man darf hoffen, dass sich Jochen journalistisch austobt und einen Reisebericht hierzu erstellt…
Durch Abwesenheit glänzten ebenfalls FM Schaake (vermutlich im „Heft-Stress“), Schachfreund Wendel (Abi-Klausur-Korrektur-Stress, Aufarbeitung seiner Niederlage gegen Marburg, sonstige Gebrechen? – vermutliche eine Kombination…) sowie der zuletzt immer wieder positiv in Erscheinung getretene „Goldfasan“
Nun gut.. 10 Spieler schafften es an die Bretter, darunter FM Karabalis (ein Wochenend-Sieger), Blitzlegende „Bertoldo“ und der schnelle Hendrik (zuletzt siegreich). In Lauerstellung…. Markus, Jerome und Eric Rolle (Benoni-Gott!). Dahinter altbekanntes Blitzschach-Prekariat!
Es ging pünktlich los – spannend war es jedoch nur bedingt. Mit 8,0/9 machte der „Grieche“ das Rennen – er bliebt im Gegensatz zu seinen Landsleuten im Kampf gegen das Kapital „unbesiegt“.
Doch schaut selber..
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Harilos Karabalis |
8,0/9 |
Toller Spieler, dominierte das Turnier |
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Markus Koch |
6,5/9 |
im direkten Vergleich mit Henrik siegreich |
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Henrik Kues |
6,5/9 |
ambitioniertes Nordlicht – neues passives Mit-Glied (bei BVK) |
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Bertoldo |
6,0/9 |
unglücklicher Auftritt |
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Eric Rolle |
6,0/9 |
Benoni-Gott zu Gast, darf wiederkommen |
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Jerome DuMaire |
6,0/9 |
Topscorer der ersten Mannschaft |
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Geralf Jess |
2,5/9 |
Gastspieler von MiP, darf gerne wiederkommen |
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Vladimir |
1,5/9 |
überraschte mit verbessertem Stellungsverständnis – hat da einer einer Schachbuch gelesen? |
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Roman |
1,0/9 |
ambitionierter Hobbyspieler – vermutlich diesmal das falsche Umfeld |
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Krystoph |
0,0/9 |
musste leider zu früh aufbrechen. |
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Monatsblitz Februar .. beschauliche Runde
Die herannahende 7.Runde in der OLOB ließ bereits Böses erahnen – ich sollte recht behalten. Lediglich 9 Spieler, immerhin 3 aus der betroffenen Mannschaft, machten sich auf den Weg in die Zappbar. Zwei Externe, die eigentlich immer zu Gast sind (Vladimir und Bertoldo) und folglich im Rahmen ihrer Möglichkeiten Beitrag zahlen sollten (immerhin schenken wir Bertoldo hin und wieder einen Turniererfolg!), stießen hinzu. Glücklicherweise machten sich die BVK Altvorderen (Pillendreher Ernesto, der Üppigere von der Knott-Bande sowie Monsieur Baggatschov) auf den Weg und trafen vor Ort den längst verloren geglaubten Krystopf..
Es ging los. Sensation in der ersten Runde – Chronist stellt einzügig die Dame gegen Vladimir ein! Ansonsten keine Überraschung mehr.. Bertoldo macht 6,5/8, Schachfreund Wendel ebenso – da Remis zwischen den Buben durften sich beide freuen. Platz 3 geht an den Chronisten 5/8 vor Bagatschov 4,5/8. Dahinter folgt die Tristesse..
Monatsblitz Januar … ganz schön bitter
Im Januar 2015 verlief sich entgegen der Erwartung des Chronisten nur ein kleines Häuflein (7!!) Schachspieler in die Zappbar. Wenig überraschend versuchten die beiden Gesamtsieger der Jahresblitz-Wertung 2014 ihr Glück - FM Schaacke und Schachfreund Koch. Mit viel Energie und noch mehr Hoffnung wagten sich beide ans Brett .. doch es sollte nicht sein. Grund hierfür war der Aufschlag unseres geschätzten IM Stefan S. sowie das Wiedererstarken von Bertoldo Engel, der in den letzten Monaten in der Zappbar nicht wirklich zu überzeugen wusste. Neben diesen Vieren komplettierte Jesus Rüger und Stammgast Vladimir Midanka das Feld, sowie dem erstmaligen Besucher unserer Runde -> Schachfreund Tobias Richter, der in Frankfurt wohnend für Merseburg in der Oberliga OST B an die Bretter wankt und glücklicherweise mit seinem Team in der kommender Saison in irgendeiner OST-Liga antreten wird – Landesklasse-MacPom oder Brandenburg. Man weiß es nicht.. Wie dem aber auch so – Tobias avancierte zum Mann des Abends! Als einziger gelang es ihm IM Reschke einen vollen Punkt abzunehmen. Leider patzte er jedoch gegen FM Schaacke und schenkte diesem einen halben Punkt.. so dass Tobias frohen Mutes die Heimreise als Zweitplatzierter antreten durfte. Mit 5/6 trug Stefan den Tagessieg nach Höchst. Auf Platz drei folgte Bertoldo, vor einem in Normalform aufspielenden FM Schaake. Der Chronist enttäuschte – konnte jedoch Platz 5 vor dem punktgleichen Jesus behaupten, den er im direkten Vergleich dominierte. Auf Platz sieben Vladimir…